Weisse Schäferhunde von Meierhafe
Züchter für Weisse Schweizer Schäferhunde in Niedersachsen 

Unsere Border Collies:

Wanja, geboren im Febr. 2008 - gestorben im August 2021

Es ist uns eine Ehre, dass dieser stolze und sensible Rüde in unserem Leben war, und wir sind dankbar für alles, was er uns mitgegeben hat.

Wanja war ein ruhiger, souveräner und eher langsamer Bordercollie. Das Hüten war nicht seine Hauptkompetenz, aber er konnte Schafe, Hunde, Menschen und sogar Katzen nur durch seinen Blick und seine Präsenz zum Stehen bringen, wo es ihm nötig erschien. Waren wir mit dem ganzen Rudel unterwegs, lief er meistens hinten, bei Hundebegegnungen schirmte er seine Frauen ab und vermied Konflikte.

Von allen heranwachsenden Hunden im Rudel forderte Wanja immer wieder Distanz und gutes Benehmen. Trotzdem - oder gerade deshalb? - wurde er von ihnen permanent "angehimmelt", obwohl er junge Hunde auch noch "verpetzte", indem er uns durch sein anhaltendes leises Knurren darauf aufmerksam machte, wenn sie gerade wieder etwas Verbotenes taten. Meistens war Wanja strenger als wir, vor allem aber wacher und konsequenter. - Wir durften von ihm lernen, dass man nicht laut werden muss, um sich Respekt zu verschaffen. Es reicht wenn man es schafft, zur richtigen Zeit am richtigen Ort einen überzeugenden Eindruck zu hinterlassen. (Wanja musste für so etwas höchstens einen seiner Zähne entblößen).

Wir vermissen ihn! Er ist uns in den mehr als dreizehn Jahren seines Lebens immer näher gekommen, und gerade weil er so eigenständig und manchmal unbelehrbar war, hat er mit seiner Anwesenheit zu jedem Tag unseres gemeinsamen Lebens etwas hinzugegeben. Jetzt merken wir, dass es fehlt. Dass Wanja uns fehlt.

 


Erziehung zum Respekt: Frieda überlässt Wanja ihren Apfel


Julie, geboren im Mai 2004 - gestorben im März 2017



Dreizehn Jahre lang hatte Julie ihren Platz mitten in unserer Familie. Sie kannte und liebte jeden von uns und war einfach immer da. Für uns war sie auch die Verbindung zwischen zwei Lebensabschnitten: Das turbulente Familienleben in der Stadt mit Schulkindern und berufstätigen Eltern hat sie genauso begeistert mitgemacht, wie das eher beschauliche Landleben der letzten Jahre. Ihre große Liebe war Janis, der ihr so viel beigebracht und seine Jugend mit ihr geteilt hat. Sie musste ihn schließlich ziehen lassen. Julie hat sich daran gewöhnt, dass Kinder kommen und gehen, und sich über jeden gefreut, der nachhause kam. In den letzten Jahren waren unsere Enkelkinder ihre ganz besonderen Freunde, denen sie kaum von der Seite wich, sobald sie zu Besuch kamen. Für Hundefreundschaften hatte Julie nicht viel übrig, sie akzeptierte eigentlich nur Wanja, der ihr bis zum Schluss ein verlässlicher und freundlicher Partner war.

Julie war eine Persönlichkeit, eine Border-Persönlichkeit eben: reaktionsschnell, oft mit eigenen Ideen, immer ansprechbar und zuverlässig zur Stelle, wenn sie gebraucht wurde. Sie fehlt uns. Aber gut, dass sie bei uns war!

Durch unsere Erinnerung wird sie immer dazugehören.


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